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Probleme und Lösungen mit AdBlockern

AdBlocker sind beliebt. Ich kenne viele Freunde in meinem Freundeskreis, die auch einen AdBlocker nutzen und scheinbar gehören Adblocker zu den beliebtesten Erweiterungen mancher Browser. Mit AdBlockern ist es möglich, nervige Werbung loszuwerden. Eigentlich eine ganz gute Sache, da ich selbst auch den AdBlocker nutze.
Doch auf der anderen Seite gibt es eine Menge Webseiten mit gutem Inhalt, die sich aus Werbung finanzieren und mit einer vermehrten Nutzung von AdBlockern sehen die Besucher diese Werbung nicht und dadurch brechen den Webmastern Einnahmen weg. Wie das Problem lösen?

Mittlerweile findet man im Internet einige Anti-Adblocker-Skripte, die erkennen wollen, ob der Besucher ein Adblocker nutzt oder nicht und die ihn mehr oder weniger offensiv zeigen möchten, er solle den AdBlocker doch deaktivieren.
Diese funktionieren in der Regel folgendermaßen: Man erstellt eine Datei banner.js oder adcode.js oder ähnlich – ein Dateiname, den ein AdBlocker mit hoher Wahrscheinlich blocken wird – prüft dann, ob dieser dann geladen worden ist und wenn nicht, ist diese Datei mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem AdBlocker geblockt worden.

Ich habe ein Tutorial gefunden, bei dem es code-mäßig erklärt wird, wie das geht. Im Grunde erstellt man um den Bereich der Werbung ein div-Element und gibt ihm einen bestimmten Namen. Beispielsweise:

<div id="adxyz">
<!-- Hier steht der Teil mit Werbung drin -->
</div>

Und kurz vor dem schließenden body-Tag schreibt man dann folgenden Quellcode hinein:

<script type="text/javascript"><!--
AAS_aktiv = true;
//--></script>
<script type="text/javascript" src="/pfad/zur/datei/adcode.js"></script>
<script type="text/javascript"><!--
if (AAS_aktiv) {
  message = '<strong>Hallo lieber User, du siehst diesen Text anstelle von Werbung!</strong>';
  document.getElementById("adxyz").innerHTML = message;
}
//--></script>

Jetzt brauchen wir aber noch eine einzige Datei und zwar unsere Datei, die höchstwahrscheinlich geblockt wird. Diese benennen wir in diesem Beispiel mit adcode.js, man kann sie aber auch anders benennen. Dazu schaut man am besten in die Filterlisten hinein.
In diese Datei schreiben wir dann folgendes:

AAS_aktiv = false;

Natürlich ist es auch möglich, mit diesem Code noch einiges mehr zu machen. Manch ein Skript lässt den Besucher nichts mehr machen, andere weisen den Benutzer nur nett darauf hin. Wie man das es macht, ist jedem selbst überlassen.

Wie denkt ihr über AdBlocker und Anti-AdBlocker-Skripte?

3 Gedanken zu „Probleme und Lösungen mit AdBlockern

  1. Auch ich benutze einen Ad-Blocker und bin damit zufrieden. Aber Anti-Adblocker-Skripte finde ich fast schon zu aufdringlich für den Nutzer, denn wer keine Werbung sehen will (vllt. um seine Kinder zu schützen), dem soll man sie dann auch nicht aufzwingen. Wer keine Werbung sehen will, aber trotzdem welche „serviert“ bekommt, der wird sie sowieso nicht beachten geschweige denn anklicken.

    1. Wer keine Werbung sehen will, aber trotzdem welche “serviert” bekommt, der wird sie sowieso nicht beachten geschweige denn anklicken.
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      +1

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